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Autor Thema: Einmotten - best practices  (Gelesen 472 mal)

Offline LuxZR

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Einmotten - best practices
« am: 07. Juni 2020, 19:07:25 »
Moin liebes Forum,
Wie bereits  in verschiedenen Threads angedeutet beschäftige ich mich momentan intensiver mit der Ein"Winterung" meines ZR auf unbestimmte Dauer. Einige Projektideen schwirren im Kopf aber noch keine finale Entscheidung wurde getroffen und speziell geht es natürlich nachher auch ein bischen darum das nötige Kleingeld zu haben um es durchzuziehen. Luxemburger Tüv des Wagens läuft auf jeden Fall Ende des Sommers ab und dann wäre es soweit. Da es für mich die 1. Einwinterung ist würde ich sehr gerne etwas mehr über die Erfrahrungen hier im Forum wissen. Es gibt ja einiges an Lesematerial in der freien Google-Welt und dementsprechend auch ein Sammelsurium an verschiedenen Meinungen (jacks or no jacks?).

So, also für Garage ist natürlich gesorgt, ebenfalls für ein Set Reifen welches so nicht mehr verwertbar ist und dementsprechend als sacrifice herhalten kann. Ansonsten bin ich offen für jegliches Feedback oder Tipp :cheers:.
 

Offline UliV

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Re: Einmotten - best practices
« Antwort #1 am: 24. Juni 2020, 19:37:49 »
Mache das so beim ZS:
1.) Entfeuchter in Innenraum
2.) Batterie ausbauen und an CTEK
3.) Zündkerzen raus und WD 40 in die Zündkerzenlöcher, danach Motor durchdrehen und Zündkerzen wieder rein
4.) Unterbodenschutz Wachs transparent
5.) Hohlräume mit Kaltwachs ausm Korrosionsschutzdepot versiegeln
6.) Reifen satt aufpumpen
7.) Handbremse gelöst und 1. Gang rein
8.) Bremsflüssigkeit und Öl gewechsel
9.) Fenster einen Spalt auf
10.) Plane drüber und Garage zu
Grüße
Uli
Der Narr hält sich für weise, der Weise weiß dass er ein Narr ist.

Offline tomcat220

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Re: Einmotten - best practices
« Antwort #2 am: 24. Juni 2020, 23:07:27 »
Nicht vergessen das Kupplungspedal im durchgetretenen Zustand arretieren.

Offline mike26dd

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Re: Einmotten - best practices
« Antwort #3 am: 25. Juni 2020, 05:55:44 »
Batterie ausbauen besonders bei den MKII Modellen gibt gern Probleme mit dem Wegfahrsperrensteuergerät hab da nun schon öfters Autos gehabt die lange standen mit Batterie leer dann gingen die Fernbedienungen nicht mehr. Auch mit neuer Fernbedienungsbatterie nicht eventuell gibts da ein Zusammenhang.

Offline UliV

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Re: Einmotten - best practices
« Antwort #4 am: 25. Juni 2020, 18:00:20 »
Stimmt Batterie ausbauen, ergab beim ZS Mk2 auch schon Elektrik Probleme.
Doch Batterie drinlassen und mit CTEK laden wird problematisch für die Elektronik...
Der Narr hält sich für weise, der Weise weiß dass er ein Narr ist.

Offline Xpower

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Re: Einmotten - best practices
« Antwort #5 am: 25. Juni 2020, 18:05:14 »
Stimmt Batterie ausbauen, ergab beim ZS Mk2 auch schon Elektrik Probleme.
Doch Batterie drinlassen und mit CTEK laden wird problematisch für die Elektronik...

warum sollte das  ??
machen wir schon seit Jahren so mit den CTEK


Offline UliV

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Re: Einmotten - best practices
« Antwort #6 am: 26. Juni 2020, 20:47:25 »
Liest du hier:
http://forum.mg-rover-freunde.de/index.php/topic,47561.0.html

Pektron Relais der SCU gehimmelt.
In Verdacht war CTEK Ladegerät.

Wer es nicht glaubt, darf es selbst ausprobieren.
Ich mach es jedenfalls nicht mehr :-)

« Letzte Änderung: 26. Juni 2020, 20:51:46 von UliV »
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Offline Roverlook

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Re: Einmotten - best practices
« Antwort #7 am: 27. Juni 2020, 02:41:11 »
Nicht vergessen das Kupplungspedal im durchgetretenen Zustand arretieren.

Interessanter Gedanke. klingt logisch, aber noch nie gemacht.

Hatte letztes Jahr mit einem ZR 160 und 8-monatiger Standzeit starke Probleme mit kuppeln und schalten. Alles wie hart/festgeklebt, auch nach paar Stunden nicht wieder "weich", ist Saisonwagen und ansonsten je 5-6 Monate keinerlei Probleme, aber 8 Monate wohl zu lang.
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Offline Roverlook

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Re: Einmotten - best practices
« Antwort #8 am: 27. Juni 2020, 02:46:04 »
Mache das so beim ZS:
1.) Entfeuchter in Innenraum
2.) Batterie ausbauen und an CTEK
3.) Zündkerzen raus und WD 40 in die Zündkerzenlöcher, danach Motor durchdrehen und Zündkerzen wieder rein
4.) Unterbodenschutz Wachs transparent
5.) Hohlräume mit Kaltwachs ausm Korrosionsschutzdepot versiegeln
6.) Reifen satt aufpumpen
7.) Handbremse gelöst und 1. Gang rein
8.) Bremsflüssigkeit und Öl gewechsel
9.) Fenster einen Spalt auf
10.) Plane drüber und Garage zu
Grüße
Uli

zu 6) Sind die Reifen eigentlich hin, wenn die platt werden? (Standplatten) Hatte jetzt vor kurzem 2 Langschläfer ;-) (Standzeit >5 Jahre), wo bei beiden die Vorderräder platt waren und ich die auf über 3,3 bar nicht wieder "rund" bekam.

zu 9 und 10) Hab verschiedene Erfahrungen gemacht: Garage zu, aber Durchzug möglich, Fahrerfenster ein Stück auf, Plane (PVC-Folie) nicht komplett drum (unten offen) -> schimmelte innen wie Ferkel. Beim anderen alle Fenster zu und rundherum mehrmals doppelt eingepackt, erste Lage Mix Polyester/Baumwolle -> seltsamer Gestank, aber kein Schimmel innen

Allg., übrigens krass, wie schnell und extrem dick die Bremsen bzw. Scheiben in wenigen Jahren "zurosten" :o Kann man das irgendwie verzögern bzw. minimieren? Bei einem, der knapp 10 Jahre stand, kamen wir aus dem Staunen nicht mehr raus, bin weit in die Alufelgen rein/hoch.
« Letzte Änderung: 27. Juni 2020, 02:52:57 von Roverlook »
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Offline Xpower

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Re: Einmotten - best practices
« Antwort #9 am: 27. Juni 2020, 17:17:26 »
Liest du hier:
http://forum.mg-rover-freunde.de/index.php/topic,47561.0.html

Pektron Relais der SCU gehimmelt.
In Verdacht war CTEK Ladegerät.

Wer es nicht glaubt, darf es selbst ausprobieren.
Ich mach es jedenfalls nicht mehr :-)

sorry Uli aber ans Ctek glaube ich da nicht, eher an die schlechte Qualität der verbauten Relais,
Mike hat nun paar mehr mit Pektron SCU und alle an Ctek Ladegeräten hängen
und bei mir der Rover 45 hängt da auch immer wieder dran, wie auch mein Rover 25 früher


Offline mike26dd

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Re: Einmotten - best practices
« Antwort #10 am: 27. Juni 2020, 19:38:43 »
Jep mein Streetwise hängt 365 Tage am Ctek mit Pektron SCU und gab nie Probleme damit.

Getretene Kupplung ist auch Müll da sind dann die Kupplungsfedern fertig und ob das der Kupplungshydraulik bekommt glaub ich auch kaum am45/ZS.

Luftentfeuchter bei offenen Scheiben bringt da ja wenig.

Offline UliV

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Re: Einmotten - best practices
« Antwort #11 am: 28. Juni 2020, 11:30:38 »
War ein neues CTEK MSX 5.0 und ich hatte die Recond Funktion benutzt.
Da die Recond Function auf hohen Spannungsniveau pulst, könnte das die SCU gehimmelt haben.

Ich hatte mich nicht in die Recond Funktion des CTEK 5 eingelesen, da mein altes CTEK 3.6 diese Funktion nicht hat.

Seither bin ich mit CTEK Recond Funktion vorsichtig.
Baue ich lieber die Batterie aus und lade Batterie separat über Winter im warmen Keller.
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Offline mike26dd

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Re: Einmotten - best practices
« Antwort #12 am: 28. Juni 2020, 18:59:34 »
Recond sollte man vielleicht nicht machen im eingebauten Zustand aber sonst geht das. Ist ja sogar so vorgesehen mit den Adptern die fest verbaut werden an der Batterie.

Offline UliV

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Re: Einmotten - best practices
« Antwort #13 am: 05. Juli 2020, 12:03:24 »
Recond im eingebauten Zustand mach ich bei Mk2 Modell nicht mehr.
Den Mk1 hatte ich sogar über Zigarettenanzünder mit Recond beaufschlagt, ohne Schädigung der Mk1 Bordelektronik.
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