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Autor Thema: Abnehmbare AHK Anhängerkupplung Rover 75 RJ Saloon - Mechanik Aufbau?  (Gelesen 670 mal)

Offline fwerner

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Hallo zusammen,
ich habe an meinen Rover 75 RJ MK1 neulich eine separat erstandene originale abnehmbare AHK verbaut. Dank Techno technisch letztendlich alles unproblematisch. Ich habe bisher nur mal einen Satz Räder auf einem AHK-Träger transportiert, aber keinen Anhänger oder Wohnwagen o.ä. gezogen, bin aber mal rückwärts im Parkhaus damit gegen die Wand gefahren. Nun bekommen ich den abnehmbaren Haken nicht mehr los, und ich kann mich nicht mehr erinnern wie dieser technisch aufgebaut war. Das Schloss war sowieso bereits rausgebohrt, also sowas wie "Drucker druckt nicht weil kein Strom" kann ich ausschließen.

Wenn ich den kleinen silbernen Hebel auf der Beifahrerseite in Richtung Mitte schiebe, um dann den größeren silbernen Hebel nach oben zu schieben, dann geht das ein Stück, aber dann nicht weiter. Es fühlt sich an wie ein Anschlag. Wenn ich den kleinen silbernen Hebel aber nichtt zur Seite schiebe, dann kann ich den großen Hebel gar nicht bewegen, bis auf das minimale Spiel natürlich. Ich habe auch schon versucht, nach Lösen der Sicherheitsarretierung durch "kleinen Hebel zur Mitte", großen Hebel nach oben und dann sanfte Hammerschläge auf den langen Hebel den Haken zu lösen, aber es tut sich nichts. Der gesamte Haken hat auch in der Aufnahme kein Spiel, ist also wahrscheinlich verklemmt aufgrund des Aufpralls in der Tiefgarage?

Auf dieser rechten Seite ist "neben" dem Anhängerhaken weiter oben ein Metallhaken, der zumindest minimal bewegbar ist.
Aber wie gesagt kann ich mich leider nicht mehr erinnern, wie das alles mechanisch funktioniert.

Ich habe einige Bilder angehängt, damit es besser nachvollziehbar ist. Nun wüsste ich gerne, wie das mechanisch funktioniert. Was passiert theoretisch im Inneren des Kupplungshakens, wenn ich den silbernen Hebel ganz nach oben schieben könnte? Oder anders gesagt, wie ist dieser letztendlich in der Aufnahme des Kupplungsträgers selbst arretiert?

Und natürlich die alles entscheidende Frage: Wie bekomme ich alles wieder hin, so dass die AHK wieder abnehmbar ist? Eine mögliche Verformung wieder herauszuziehen, indem ich versuche einen 2000kg Betonklotz zu ziehen reißt mir wahrscheinlich eher die Befestigungen aus der Karosserie als den Träger rückzuverformen. Bleibt wohl nur, die AHK abzubauen und auf einer Art Richtbank wieder gerade zu bekommen?

Ok, aber erstmal wüsste ich einfach gerne, wie dieser Haken technisch aufgebaut ist. Wer kann mir bitte helfen, idealerweise mit Fotos des Hakens?

Vielen Dank & beste Grüße & KRR
Falk





« Letzte Änderung: 08. Juli 2018, 10:15:43 von fwerner »

Offline mike26dd

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Versuche mal von hinten den Bolzen der zur Aretierung im Träger sitzt zurückzuklopfen wenn der Hebel entriegelt ist.

Offline Rocco

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Vermutlich klemmt etwas. Denn im Normalfall muss der kleine Hebel nach innen und dann der große nach oben geschoben werden.
Steht auch drauf. Dann bewegt sich zum auswerfen der Bolzen.


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Offline mike26dd

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Das Bild ist gut Rocc. Auf den dicken Bolzen klopfen wenn vorn entriegelt ist dann gehts raus.

Offline fwerner

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Hallo zusammen,

vielen Dank für die Infos und das Bild. Ja, jetzt erinnere ich mich, da war oben dieser Bolzen... Das mit "kleiner Hebel zur Seite und großer Hebel hoch" habe ich ja probiert, inkl. etwas Hammerkraft, hat aber nicht geklappt.

Nachdem ich jetzt den Bolzen oben sehe meine ich mich zu erinnern, dass das runde Ende, das oben heraussteht, verhindert, dass das Kupplungsteil quasi „um die Ecke“, also in eingebauten Zustand am Kupplungskopf nach oben gekippt und dann nach unten herausgezogen werden kann. Dieser runde Bolzen muss also in das Kupplungsteil hinein (!), also quasi nach unten im eingebauten Zustand, damit das Kupplungsteil entfernt werden kann, richtig?

Insgesamt haben wir ja vier Dinge, die sich bewegen (können): Der kleine Hebel, der nur den großen Hebel arretiert, den großen Hebel, der „auswirft“, den Bolzen, der oben aus dem Kupplungsteil heraussteht und das Kupplungstgeil im Träger "verklemmt", und dieser gebogene Chrombügel, der am Kupplungsteil anliegt. Letzerer steht bei mir in eingebautem Zustand so, dass er genau in der Mitte dieses runden Knubbels endet, sieht man auf meinem zweiten Foto. Auf Roccos Bild endet er schon weiter „oben“.  Wie muss dieser sich denn bewegen? Muss dieser auch nach „unten“, also in Richtung „kleiner & großer Hebel“? Ich kann diesen ganz wenig hin und her bewegen, er selbst ist also nicht verklemmt, aber sonst tut sich nix.

Rocco, könntest Du vielleicht bitte so nett sein und noch ein Foto machen, wenn der kleine Hebel nach innen gedrückt und der große Hebel maximal nach oben bewegt ist? Ich würde gerne vergleichen, wieviel Weg mir da noch fehlt, oder ob ich da sowieso schon am Anschlag bin, und „nur“ der dicke Bolzen im Kupplungsteil klemmt o.ä..

Mir scheint ich muss wohl die Stoßstange abnehmen um der Sache auf den Grund zu gehen... Und wenn ich da dann schon mal bin, und falls ihr über die PDC auch Bescheid wisst: Manchmal geht sie bei mir, manchmal nicht (dann langes Piepen). Von einem der PDC Sensoren habe ich die Farbe bereits entfernt, weil sie abblätterte und ich gelesen habe, dass Korrosion manchmal das Problem wäre. Kann ich jeden einzelnen irgendwie selbst durchmessen? Ich habe na klar kein Testbook... Ok, die Frage passt hier nicht zum Thread, aber das kann ich ja ggf. mit Antwort dann noch umkopieren :-)


Vielen Dank nochmal & beste Grüße
Falk

Offline mike26dd

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PDC Sensoren kann man recht gut rausfinden ob sie funktionsfähig sind einfach mal das Ohr dranhalten welcher noch tackert.
Oder halt Fehler auslesen mit Toaf oder Testbook.

Warum hast du noch nicht von hinten auf den grossen runden Bolzen des abnehmbaren Kopfes geklopft?

Offline fwerner

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Hallo Mike,

ich habe noch nicht draufgeklopft weil ich dazu ja die Stoßstange abbauen muss, denn sonst komme ich ja nicht dran. Das habe ich eben noch nicht gemacht weil ich dachte, erstmal Technik verstehen bevor ich wieder das Werkzeug in die Hand nehme.

Zum PDC: Den Abhörtrick kannte ich nicht. Sie tickern jedoch alle vier, trotzdem bekomme ich einen langen Piepton als Info dass das System nicht einsatzfähig ist, und dann kein "Abstandspiepen". Manchmal geht's zwar, aber meistens eben nicht. Es hat nichts mit dem Rückfahrschalter am Getriebe zu tun. Den habe ich neulich gängig gemacht, nachdem gar kein Piepton kam und auch die Rückfahrleuchten nicht gingen, das Problem ist gelöst. Klar, sonst würde ja auch jetzt kein langes Piepen kommen da das Steuergerät gar nicht wüsste dass der Rückwärtsgang eingelegt ist.

Im ersten Post meinte ich übrigens "Einbau der AHK dank   R A V E   technisch kein Problem". Ist ja lustig, wenn ich R A V E ohne Leerzeichen schreibe, dann steht hinterher im Text "Techno"  :Huh:

VG Falk

Offline Rocco

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PDC Sensoren kann man recht gut rausfinden ob sie funktionsfähig sind einfach mal das Ohr dranhalten welcher noch tackert.
Oder halt Fehler auslesen mit Toaf oder Testbook.

Das mit dem klackern kann auch in die falsche Richtung gehen. Er kann arbeiten, aber fehlerhaft.'
Da aber der 5 Sekunden lange tiefe Ton kommt, sollte eigentlich ein Fehler hinterlegt sein.
Alternativ - wenn man Zeit und Lust hat - die 4 Sensoren mit einem Ersatzteil der Reihe nach durchtauschen.

Rocco, könntest Du vielleicht bitte so nett sein und noch ein Foto machen, wenn der kleine Hebel nach innen gedrückt und der große Hebel maximal nach oben bewegt ist? Ich würde gerne vergleichen, wieviel Weg mir da noch fehlt, oder ob ich da sowieso schon am Anschlag bin, und „nur“ der dicke Bolzen im Kupplungsteil klemmt o.ä..

Hebel ganz nach oben gezogen:



Gleichzeitig zieht sich der Bolzen dann rein:





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