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Autor Thema: Nanoversiegelung K2  (Gelesen 7450 mal)

Taroo_san

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Re: Nanoversiegelung K2
« Antwort #15 am: 27. August 2010, 17:49:13 »
Naja das mit der Zielgruppe ist natürlich so eine Sache. Klar wird Otto Polofahrer, der sein Auto nur als Gebrauchsgegenstand sieht, keine 800Euro für die Lackschutzmaßnahmen ausgeben. War vielleicht auch etwas überspitzt gesagt. Daher sprach ich ja auch von Leuten, die ihren Wagen lieben. Kann mir schon vorstellen, dass diese Leute dann eher zu diesem höchstwertigen Lackschutzprogramm greifen. Bei der hochwertigen Nanoversiegelung wird nicht mehr mit der Hand an den Lack gegangen. Das Zeug wird mit Hochdruck aufgesprüht und dann über mehrere Stunden stehen gelassen. In dieser Zeit geht es eine chemische Verbindung mit der Lackoberfläche ein und bildet eine neue Oberfläche, die in den Eigenschaften mit einer Wachsversiegelung, wie oben schon dargestellt nicht zu vergleichen ist.
Als ich dort in den Hallen stand, war nur ein 5er BMW dort, die restlichen vier Autos waren aus der unteren Mittel- und Kompaktklasse. Soweit ich das beurteilen kann, kommt er mit seiner Zielgruppe klar.

@Mc-T: Sind bei deiner angesprochenen Arbeitsleistung samt Politur, auch die Scheiben und Felgen dabei? Wie oft müsste ich denn diese Prozedur machen lassen, damit mein Auto jederzeit wie am ersten Tag aussieht? Gibst du drei Jahre Garantie auf deine Arbeit? Die Fragen sind ernst gemeint. Wenn du mich überzeugst, komm ich zu dir. ;) Ich selber hab wie gesagt kein Bock mich ständig stundenlang um meinem Lack zu kümmern. Immer wenn ich an die SB-Box fahre, komm ich unter 2h nicht raus und hab im Schnitt 10Euro für Wasserdruck verpulvert. Und dann versprich mir mal, dass sich die Wachspolitur nicht nach drei Hochdruckwäschen wieder abgewaschen hat. Wannimmer ich mit Hand an meinen Lack rangehe, mach ich ihn kaputt.

@all: Ich denke, man muss sich genauer durch den Kopf gehen lassen, welcher Gegenwert erhalten wird.
Die eigentliche Nanoverdelung kostet ja nur die hälfte, je nach Karosserie. Bei mir ist es wegen dem alten angegriffenen Lack so teuer. Dazu kommt, darauf hat er hingewiesen, dass er nur spezielle Fachleute beschäftigt, die schon jahrelang mit Lacken und Oberflächenveredelung zu tun haben. Die werden alle ab und über Tarif bezahlt. Das ist zum Beispiel auch ein Punkt, der mir wichtig ist. Die können wenigstens von ihrem Gehalt leben. Mir gefällt es nicht, wenn ich sehe wie wenig Geld zum Beispiel Reinigungskräfte für einen richtig harten Monat Arbeit bekommen.
Wenn ich nach Berlin-Wedding schaue, wo ich vorher ein Angebot eingeholt habe, bekomm ich Gänsehaut. Da stehen zwei(überspitzung On) 1Euro-Jober, den sie nen Lappen in die Hand drücken, nichts gelernt haben, meist nicht richtig deutsch können(überspitzung Off), an meinem Auto und machen mir neben alten Kratzern raus, neue Kratzer rein. Zum Polieren wird ne Flex genommen(habs auf deren Internetseite gesehen), Nein danke.

Natürlich kann ich niemals verhindern, dass sich Teer und Harz auf die Oberfläche setzen. Das schöne bei der Nanoversiegelung ist aber, dass diese Verschmutzungen absolut keinen Haftgrund mehr haben. Beim nächsten Regen wird es voll und ganz wieder runtergespült. Sollte es über einen Monat nicht regnen, fährt man an die SB-Box und kärchert für 2Euro mit entkalkten Wasser ohne Zusätze ab und fährt wieder raus - dauert fünf Minuten. Der Lack soll nach einem Jahr aussehen wie am ersten Tag, denn es bleibt nichts drauf liegen, es wäscht sich nicht ab. Wenn es einmal drauf ist, bekommst du es ohne schleifen nicht wieder runter. Es ist keine oberflächliche Waxschicht, sondern praktisch eine Verbindung mit dem Lack.
Und selbst ohne Wasser... Er ist mit einem Bekannten im Urlaub von hier bis zum südlichen Punkt der talienischen Halbinseln runtergefahren. Sein Auto war natürlich Nanoversiegelt, das andere nicht. Sein Auto war um Längen nicht so verdreckt, wie das andere und in fünf Minuten wieder auf Höchstglanz. Besser geht es nicht.

Wer soetwas machen möchte, kann sich ja mal dort informieren. Das kostet nichts. ;) Und wer dann die Ausgabe scheut, der nimmt halt die vermeintlich günstigere Waxvariante für 100Euro. Das hält 3Monate, danach muss es neu gemacht werden, wenn es so bleiben soll. Über eine Dauer von drei Jahren bin ich dann bei insgesamt 1200Euro und der Lack musste 12x einer extrem strapazierenden "Kur" unterzogen werden.

Offline Hans-Peter

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Re: Nanoversiegelung K2
« Antwort #16 am: 27. August 2010, 19:32:44 »
Den Lack einmal richtig aufbereiten lassen, dann klare Folie drüber und Du hast Ruhe. Würde ich bei einem neuen Fahrzeug bzw. einer Lackierung direkt machen lassen.

Ich fühl mich so krank...ich glaub ich hab Montag.

Offline McKnete

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Re: Nanoversiegelung K2
« Antwort #17 am: 27. August 2010, 19:55:19 »
Hat er denn gesagt wie diese Garantie aussieht?
Also kannst du nach 2Jahren da wieder hin fahren und auf ne auffrischung bestehen?

Natürlich bekommt man auf ne Politur keine 3 Jahre Garantie. Ich geh mal davon aus das bei Täglichem gebrauch der Wagen nach nem Halben Jahr wieder fällig für ne auffrischung ist. Wobei du bei neu Wachsen bei wesentlich weniger aufwand bist, als bei einer kompletten aufbereitung. Da das schleifen wegfällt.
Das kommt auch immer drauf an wie man ihn behandelt.
So würde ich persönlich z.B. niemals bei jeder Wäsche zu nem Kärcher greifen. Da tuts n Eimer mit Shampoo und Schwamm. Danach kurz abledern. FERTIG

Wenn du unter scheiben verstehst, dass die mit GLASREINIGER kurz abgewischt werden, dann ja.  :-P
Ich hab auch son tolles Perlzeugs für Scheiben. Ist aber in meinen Augen Totaler Quatsch. Da diese mittel meistens nur den Scheibenwischer an der Arbeit hindern. Und an den Seitenscheiben...... Naja.
Ich würds einfach nicht übertreiben.

Mal abgesehen davon dass der Wagen dadurch nicht neu wird. Das musst du einfach sehen. Und wenn dann Rostet das Blech und nicht der Lack.
Und auch derjenige der sein Auto liebt wird keine 800 Euro in ein Auto stecken, dass vielleicht das Doppelte wert ist.
Da kannste dann echt für 1000Euro ne Folie drankleben lassen. Die schöner Aussieht und das Auto besser konserviert

Joes Pizzaria – Sie überfahren's, wir überbacken's

Taroo_san

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Re: Nanoversiegelung K2
« Antwort #18 am: 28. August 2010, 02:11:17 »
@Hans-Peter: Da hast du definitiv Recht. Gleich Folieren nach dem Kauf ist das Kleverste und kostet um die 1200Euro.
Dem Lack gehts dann nach zehn Jahren noch wie am ersten Tag.
Aber selbst eine Folie braucht gute Pflege. Nach einem Jahr ohne dem, sieht sie wahrscheinlich übler aus, als ein guter Lack. Um Schutz und pflege kommst du auch bei Folie nicht drumrum, wenn du nicht wie'n Ferkel du die Stadt fahren willst.

@Mc-T: Tja, das werd ich wenns soweit ist nochmal genaustens erfragen und mir bestätigen lassen. Die Garantieerklärung besagt "3Jahre oder bis 80TKM" Lackschutz. Prinzipiell müsste so auch eine Wiederauffrischung drin sein, sollte der Schutz und die Abperlwirkung davor eklatant nachlassen. Ich überleg auch gerade, wie man das einfordern kann. Da muss man schon wirklich etwas schriftlich bekommen, mit einer Definition, ab wann der Schutz nicht mehr als Schutz zu verstehen ist. Soetwas wie ein Lastenheft.
In dem persönlichen Gespräch hat er auch gesagt, dass er Waschanlagen mit Textilzeugs freigibt und die Garantie dadurch nicht erlischt. Betonte aber, das sei Geldrausschmiss. Im Absoluten Matschfall wie im Winter, reicht angeblich nen Euro in der SB-Box mit entkalktem klaren Wasser ohne Zusätze. Und wenn du dir mal die Videos auf der Seite ansiehst, glaub ich das auch.

- Aber stimmt schon, das schleifen fällt bei einer Aufrischung weg. Doch Teer und Harze musst du doch wieder mit dieser Knete wegmachen. Und da läufst du wieder Gefahr neue Kratzer reinzumachen. Ziemlich kritisch sehe ich das mit dem Schampoo und Schwamm. Gerade im Schwamm bleiben kleinste Schmutzparikel hängen, die du dann schön über den Lack reibst. Die Folge sind Microswirls. Ich habe mit der Technik keine gute Erfahrungen gemacht, vielleicht war ich auch einfach vorher mit dem Kärcher nicht gründlich drüber. Die ganze Motorhaube war danach zerkratzt. Hätte heulen können. Vielleicht bist du in dieser Technik besser, aber zu 100% verhindern kannste es nicht. Außerdem holste jedesmal ein Stück der Wachsschicht runter.
- Dein Einwand mit den Scheibenwischer - stimmt, das hatte ich auch einmal und nie wieder bei der Frontscheibe angewendet. In der Stadt und unter 80km/h nicht zu gebrauchen. Aber auch hier soll das Nanozeugs auf Siliziumbasis nicht vergleichbar sein. Den Beweis hab ich jedoch noch nicht mit eigenen Augen gesehen. Das muss er mir erst noch zeigen, dass es die Funktion der Scheibenwischer nicht beeinträchtigt.
- Die Seitenscheiben sind beim 600er Rover echt wichtig. Sobald es regnet, seh ich gar nichts mehr in Richtung Seitenspiegel. Die  Rückscheibe genauso, da der 600er keinen Scheibenwischer hinten hat.
- Recht haste auch mit dem Rost. Dem muss man natürlich ebenfalls begegnen. Das macht man am Besten mit einer Hohlraumversiegelung nach Mike-Sanders.
Link: http://www.ti-tec.de/mike_sander.html

Die steht auf meiner ToDo-Liste noch vor der Nanoversiegelung, denn das Auto nur von aussen zu schützen macht nicht viel Sinn.
Was mich angeht, mag ich am Liebsten jederzeit mit einem Hochglanzprodukt durch die Gegend fahren. Was er nimmt, muss letztendlich jeder für sich selber entscheiden. :) Preislich macht es keinen Unterschied, sollte das Garantieversprechen eingehalten werden.