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Autor Thema: Rund um den Reifen - Reifenkennzeichnung, Reifentragfähigkeit, Reifeninfo  (Gelesen 12605 mal)

Offline Ulli

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Rund um den Reifen - Reifenkennzeichnung, Reifentragfähigkeit, Reifeninfo


§ 36 der Straßenverkehrs-Zulasungs-Ordnung (StVZO) regelt die Maße und Bauart der Fahrzeugreifen.

Reifen müssen den Betriebsbedingungen, insbesondere der Belastung und der Höchstgeschwindigkeit des Fahrzeuges entsprechen.

Ein Kfz unter 3,5 t zulässigem Gesamtgewicht und mit einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von mehr als 40 km/ h und ebenso sein Anhänger dürfen nicht mit Mischbereifung ausgerüstet sein. Sie dürfen entweder nur mit Diagonal – oder nur mit Radialreifen ausgerüstet sein.

Beträgt das zulässige Gesamtgewicht eines solchen Kfz – ausgenommen Pkw – mehr als 3,5 t, dann darf das Kfz und sein Anhänger auf einer Achse nicht mischbereift sein. Die Räder einer Achse dürfen entweder nur mit Diagonal – oder nur mit Radialreifen ausgerüstet sein.

Die für jeden Autofahrer wichtigsten Informationen eines Reifens  lassen sich der Seitenfläche eines Pkw-Reifens (nach ECE-R 30 - Norm) entnehmen.



1. Reifenhersteller (Marke)
2. Profilbezeichnung / Reifentyp
3. Reifenquerschnittsbreite in mm
4. Verhältnis Reifenhöhe zu Reifenbreite in %
5. Radialreifen
6. Felgendurchmesser in Zoll
7. Kennzahl für die Reifentragfähigkeit
8. Geschwindigkeits-Index
9. Tubeless (Schlauchloser Reifen)
10. Herstelldatum
11. Abnutzungsanzeiger
12. Reifen mit erhöhter Tragfähigkeit (siehe 7.)
13. Hinweis für Winter- und Ganzjahresreifen
14. Laufrichtung
15. Runderneuerte Reifen (siehe 10.)
16. ECE-Prüfzeichen

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(1) Marke

Auf jedem Reifen finden Sie den Markenhersteller, z.B. Dunlop, Goodyear, Continental, Bridgestone.

(2) Typ

Neben dem Herstellernamen finden Sie auf dem Reifen den vom Hersteller vergebenen Typennamen, z.B. ContiEcoContact CP oder von Michelin den Reifen Alpin.

(3) Reifenbreite

Sie wird in Millimetern angegeben (im Bild z.B. 205). Üblicherweise sind die Reifenbreiten in 10-mm-Schritten abgestuft  (z.B. 185 mm, 195 mm, 205 mm). Besondere Reifen für neuartige Rad-Reifen-Systeme haben andere Breitenmaße in Millimetern.

(4) Verhältnis Höhe zu Breite

Diese Zahl gibt das prozentuale Verhältnis von Höhe zu Breite des Reifenquerschnittes an. Die im Bild angegebene /65 bedeutet, dass die Reifenhöhe 65 Prozent der Reifenbreite entspricht.
Die Angabe 205/65 bedeutet somit, dass der Reifen 205 mm breit und 133,25 mm hoch ist.
Je niedriger die Verhältniszahl desto niedriger die Reifenflanke.

Früher wurde bei Reifen der 80er-Produktionsreihe das Höhen-Breiten-Verhältnis nicht auf dem Reifen angegeben. Bei Fahrzeugen älterer Bauart findet sich daher in den Fahrzeugpapieren u.U. nur die Breitenangabe, z.B. '165 R 13'. Dies entspricht nunmehr '165/80 R 13'.

(5) Radialreifen

'R' steht für die heute übliche Reifenbauart 'Radial'. Hierbei wird der Reifenunterbau radial aufgebaut, im Gegensatz zu den bis in die 60-er Jahre üblichen Diagonalreifen ('D').
Eine Mischbereifung, d.h. teils Radial-, teils Diagonalreifen auf einem Pkw ist verboten.

(6) Felgendurchmesser

Der Felgendurchmesser entspricht der Höhe der Felge und wird (meist) in Zoll (") angegeben, im Bild 16".
1" entspricht 2,54 cm.
Bei neuartigen Rad-Reifen-Systemen werden die Felgendurchmesser z. T. in Millimeter angegeben.

(7) Tragfähigkeitskennzahl

Die Tragfähigkeitskennzahl (Load Index 'LI') gibt die Belastbarkeit eines Reifens bei einem vorgegebenen Luftdruck an und kann einer Tabelle entnommen werden. Im Bild beträgt der LI '91', was einer maximalen Tragfähigkeit von 615 kg entspricht. (zur Tabelle)

Die auf einen Pkw montierten Reifen müssen mindestens die in den Fahrzeugpapieren angegebene Tragfähigkeitskennzahl aufweisen. Reifen mit höheren Werten als in den Papieren eingetragen, dürfen montiert werden.
Die Angabe 'Reinforced' (im Bild Hinweis 12) ist eine zusätzliche Bezeichnung für besonders hohe Tragfähigkeit, z.B. für Kleintransporter, Geländewagen u.a.

(8 ) Geschwindigkeits-Index

Der Buchstabe (im Bild 'V') gibt die zulässige Höchstgeschwindigkeit, die mit dem Reifen gefahren werden darf, an.

Bei M+S-Reifen kann der Geschwindigkeitsindex des Reifens niedriger sein als in den Fahrzeugpapieren eingetragen. In diesem Fall muss mit einem deutlich sichtbaren Aufkleber im Sichtfeld des Fahrers auf die zulässige Höchstgeschwindigkeit hingewiesen werden.

Auf dem Reifen steht der Geschwindigkeits-Index nach der Kennzahl der Tragfähigkeit. Im Bild hat der Reifen beispielsweise den Index 'H' (roter Pfeil Bild).


Die folgende Tabelle entspricht der Index-Einteilung für Pkw.
Geschwindigkeits-Index    max km/h
M    130 km/h
N    140 km/h
P    150 km/h
Q    160 km/h
R    170 km/h
S    180 km/h
T    190 km/h
U    200 km/h
H    210 km/h
V    240 km/h
W    270 km/h
Y    300 km/h
ZR    über 240 km/h


Welchen Index der Reifen Ihres Fahrzeuges mindestens haben muss, finden Sie in Ihren Fahrzeugpapieren unter der Rubrik Größenbezeichnung der Reifen (Zeilen 20 - 23).


(9) Tubeless

Die heutigen Pkw-Reifen sind in der überwiegenden Zahl schlauchlos ('tubeless'). Schlauchlose Reifen dürfen -von Ausnahmen abgesehen- nicht mit Schlauch gefahren werden.

(10) Herstellungsdatum

Ob Neureifen oder runderneuerter Reifen - jeder Reifen muss das Herstellungsdatum aufweisen. Runderneuerte Reifen tragen auf ihrer Flanke zusätzlich die Angabe 'R', 'runderneuert', 'retread' (vgl. Bild) oder entsprechende Bezeichnungen. 
Das Herstellungsdatum erkennt man am Schluss der sog. DOT-Nummer. Es befindet sich in einem kleinen, ovalen Fenster, vgl. Bild unten, roter Pfeil. Bis zum Jahr 2000 war dies eine 3-stellige Zahl, ab dem Jahr 2000 ist diese Zahl vierstellig. Die ersten beiden Ziffern geben die Produktionswoche, die letzte Ziffer (ab dem Jahr 2000 die letzten beiden Ziffern) das Herstellungsjahr an.





Auf dem oberen Bild ist bspw. die Zahl 377 zu erkennen. Dies bedeutet, dass der Reifen in der 37. Woche des Jahres '97 hergestellt wurde.

Auf unteren Bild ist die Zahl 0900 zu erkennen. Dies bedeutet, dass der Reifen in der 9. Woche des Jahres 2000 hergestellt wurde.

(11) Abnutzungsanzeiger

Mehrmals auf der Reifenseite weist ein kleiner Pfeil mit dem Kürzel 'TWI' (Treadwear Indicator) oder einem anderen Zeichen zur Lauffläche.
Folgt man dem Pfeil, findet man zwischen dem Profil der Lauffläche kleine Stege, an denen man erkennen kann, ob die gesetzlich vorgeschriebene Mindestprofiltiefe von 1,6 mm unterschritten wird (vgl. rote Pfeile im Bild ).

(13 )Winter-/Ganzjahresreifen

Winterreifen sind an de Angabe 'M+S' oder ähnlichen Abkürzungen erkennbar.
Das Profil und die Gummimischung eines Winterreifens unterscheidet sich von der eines Sommerreifens.
Zudem kann bei M+S-Reifen der Geschwindigkeitsindex des Reifens niedriger sein als in den Fahrzeugpapieren eingetragen. Darauf muss aber mit einem deutlich sichtbaren Aufkleber im Sichtfeld des Fahrers hingewiesen werden.

(14) Laufrichtung

Bei vielen Reifen muss wegen der besonderen Profilgestaltung eine bestimmte Laufrichtung eingehalten werden. Wird ein solcher Reifen in falscher Laufrichtung montiert, wird Wasser nicht mehr richtig verdrängt, sondern unter das Rad gedrängt.
Die Laufrichtung können Sie an der Bezeichnung 'Rotation', 'direction' oder ähnlichen Bezeichnungen in Verbindung mit einem oder mehreren Pfeilen auf der Seitenwand Ihres Reifens erkennen. Die Pfeilspitze muss zur Fahrzeugfront hin zeigen.

(16) ECE-Prüfzeichen

Das ECE-Prüfzeichen 'E' bzw. 'e' steht in Verbindung mit einer Zahl in einem kleinen runden Fenster und bestätigt die Einhaltung der europäischen ECE- R 30 Norm.
Die Zahl steht für das Prüfungsland.


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Tragfähigkeitsindex der Reifen

Die Kennzahl der Tragfähigkeit eines Reifens gibt die Belastbarkeit eines Reifens bei einem vorgegebenen Luftdruck an.

Wichtig: Die auf einen Pkw montierten Reifen müssen mindestens die in den Fahrzeugpapieren angegebene Tragfähigkeitskennzahl aufweisen. Reifen mit einer höheren Kennzahl als in den Fahrzeugpapieren eingetragen, dürfen problemlos gefahren werden. Auf keinen Fall darf ein Reifen mit einer niedrigeren Kennzahl als in den Fahrzeugpapieren eingetragen, montiert werden.

Welche Kennzahl der Reifen Ihres Fahrzeuges mindestens haben muss, finden Sie in Ihren Fahrzeugpapieren unter der Rubrik Größenbezeichnung der Reifen (Zeilen 20 - 23).

Auf dem Reifen steht die Tragfähigkeitskennzahl vor dem Geschwindigkeitsindex. Im Bild rechts hat der Reifen beispielsweise die Kennzahl 91 (roter Pfeil).
Kennzahlen der Tragfähigkeit für Pkw-Reifen

Kenn-
zahl   max.kg     Kennzahl max.kg Kennzahl max. kg
                         
55    218    74    375    93    650
56    224    75    387    94    670
57    230    76    400    95    690
58    236    77    412    96    710
59    243    78    425    97    730
60    250    79    437    98    750
61    257    80    450    99    775
62    265    81    462    100    800
63    272    82    475    101    825
64    260    83    487    102    850
65    290    84    500    103    875
66    300    85    515    104    900
67    307    86    530    105    925
68    315    87    545    106    950
69    325    88    560    107    975
70    335    89    580    108    1000
71    345    90    600    109    1030
72    355    91    615    110    1060
73    365    92    630         

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Tipps rund um den Reifen

Der Reifen ist der einzige Kontakt Ihres Pkw mit der Straße. Er muss Schlaglöcher und Bordsteinkanten verkraften und soll auch beim Bremsen gute Form zeigen.
Im Laufe seines Lebens wird ein Reifen unterschiedlichsten Belastungen ausgesetzt. Sein Zustand und seine Pflege sind wesentlich für eine sichere Fahrt.

Maße und Bauart der Reifen müssen zwingend den Betriebsbedingungen, besonders der Belastung und der durch die Bauart bestimmten Höchstgeschwindigkeit des Fahrzeugs, entsprechen (§ 36 StVZO).

Aus den Fahrzeugpapieren ergibt sich, welche Reifengröße auf das Fahrzeug montiert werden darf.  Für die meisten Fahrzeuge sind mehrere Reifendimensionen zugelassen. Andere als die in den Fahrzeugpapieren vorgegebenen Reifengrößen dürfen auf keinem Fall montiert werden.

Um in allen Jahreszeiten sicher unterwegs zu sein, beherzigen Sie folgende Empfehlungen.

Ein Reifen muss Profil zeigen

Abgefahrene Reifen werden mit Nässe, Glätte und Schnee nicht mehr fertig. Ein Reifen muss deshalb auf dem gesamten Umfang und auf der gesamten Breite der Lauffläche so genannte Profilrillen haben. Im Bereich des Hauptprofils ist gesetzlich eine Profiltiefe von mindestens 1,6 mm vorgeschrieben. Dies gilt gleichermaßen für Sommer- wie für Winterreifen.

Als Hauptprofil gelten dabei die breiten Profilrillen im mittleren Bereich der Lauffläche, der etwa 3/4 der Laufflächenbreite einnimmt.
Bei Fahrrädern mit Hilfsmotor (Mofa), Kleinkrafträdern und Leichtkrafträdern genügt eine Profiltiefe von mindestens 1 mm.

Heutige Reifen haben in den Längsrillen häufig mehrfach kleine 1,6 mm hohe Querstege als Hinweis des Abnutzungsgrads (vgl. rote Pfeile auf dem Bild links). Auf die Stege weisen kleine Pfeile mit dem Kürzel 'TWI' (Treadwear Indicator) oder entsprechendem Kürzel an der Reifenflanke hin (siehe Reifenkennzeichnung).
Wenn das Profil bis auf die Höhe der Querstege abgelaufen ist, ist es allerhöchste Zeit, den Reifen zu wechseln, die Verschleißgrenze ist erreicht. So weit sollten Sie es aber nicht kommen lassen.
Sommerreifen sollten bei einer Profiltiefe von 2,5 mm, Breitreifen bei 3 mm und Winterreifen bereits bei einer Profiltiefe von 4 mm erneuert werden.
In einigen europäischen Nachbarländern müssen Winterreifen mindestens 4 mm Profiltiefe aufweisen. Maßgebend ist das Profil an der Stelle der geringsten Profiltiefe.

Auch wenn ein Reifen nicht bis auf die gesetzlich zulässige Profiltiefe abgefahren ist, kann im Falle eines Unfalls der Versicherungsschutz aus der Kaskoversicherung wegen grob fahrlässigen Verhaltens versagt werden, wenn der Reifenzustand unfallursächlich war.

Ein abgefahrener Reifen kostet 50,00 Euro Geldbuße und 3 Punkte in Flensburg. Wer als Halter des Fahrzeugs eine solche Fahrt zulässt oder gar anordnet, muss mit 75.- € und ebenfalls 3 Punkten rechnen.
Mit derzeit noch 20.- € muss derjenige rechnen, der mit Reifen unterwegs ist, die nicht den Wetterverhältnissen angepasst sind (Winterreifen) (Stand Oktober 2007).

Breitreifen oder Schmalspur?

Wenn nach den Fahrzeugpapieren mehrere Reifengrößen zugelassen sind, so stellt sich die Frage, ob breite oder schmale Reifen die besseren sind.
Bei winterlichen Wetterverhältnisse mit häufig Schneematsch bedeckten und nassen Straßen werden die schmaleren Reifen mit den Straßenverhältnissen besser fertig als Breitreifen. Hinzu kommt, dass vielfach auch nur auf den schmaleren Reifen Schneeketten montiert werden dürfen.

Ein Reifen braucht Druck.

Bei falschem Reifendruck verringert sich die Lebensdauer eines Reifens erheblich; außerdem nimmt der Kraftstoffverbrauch des Fahrzeuges zu.
Der Reifendruck ist von der Ladung, der Geschwindigkeit und dem Reifentyp abhängig. Über den richtigen Reifendruck gibt Ihnen die Betriebsanleitung Ihres Fahrzeuges Auskunft.
Prüfen Sie regelmäßig, spätestens alle 3 bis 4 Wochen, den Druck Ihrer Reifen. Denken Sie dabei auch an das Reserverad.

Ein Reifen - eine Richtung

Bei vielen Reifen muss wegen der besonderen Profilgestaltung eine bestimmte Laufrichtung eingehalten werden. Nur so kann der Reifen insbesondere bei Nässe oder Schnee seine besten Haftungseigenschaften entwickeln. Wird ein solcher Reifen in falscher Laufrichtung montiert, wird beispielsweise Wasser nicht mehr richtig verdrängt, sondern unter das Rad gedrängt und die Aquaplaninggefahr erhöht.
Die Laufrichtung können Sie an der Bezeichnung 'Rotation', 'direction' oder ähnlichen Bezeichnungen in Verbindung mit einem oder mehreren Pfeilen auf der Seitenwand Ihres Reifens erkennen. Die Pfeilspitze muss zur Fahrzeugfront hin zeigen.

Reifen wollen nicht gemischt werden

Nach der Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) dürfen Pkw bis 3,5 t Gesamtgewicht und einer Höchstgeschwindigkeit über 40 km/h sowie ihre Anhänger entweder nur mit Radial- oder nur mit Diagonalreifen (bei Pkw nicht mehr in Gebrauch) ausgerüstet sein (bei Fahrzeugen über 3,5 t zulässigem Gesamtgewicht gilt dies für die Räder der einzelnen Achsen).

Eine weitere Einschränkung sieht die Zulassungsordnung nicht vor. Grundsätzlich wäre somit bei einem Pkw die Verwendung von Reifen unterschiedlicher Hersteller sowie unterschiedlicher Profile möglich, sofern es sich bei allen montierten Reifen dabei entweder nur um Radial- oder nur um Diagonalreifen handelt.
Aus Gründen der Fahrsicherheit sowie unter Umständen versicherungsrechtlichen Aspekten ist jedoch dringend zu empfehlen, am Pkw nur Reifen des gleichen Herstellers und des gleichen Typs zu verwenden.

Ein Reifen will richtig gelagert sein.

Bevor Sie einen Reifen lagern, sollten Sie auf dem Reifen markieren, an welcher Seite, vorn oder hinten Ihres Fahrzeuges der Reifen montiert ist.
Reifen auf Felgen sollten immer liegend gelagert werden. Reifen ohne Felge stehend lagern und von Zeit zu Zeit drehen.

Ein Reifen altert.

Durch Temperaturschwankungen und Sonnenlicht altert die Gummimischung eines Reifens. Der Reifen wird spröde und bietet keine genügende Sicherheit mehr. Spätestens nach 6 Jahren sollte deshalb ein Reifen ausgetauscht werden, gleich, wie gut er noch aussieht.

Das Alter Ihres Reifens können Sie der Seitenwand Ihres Reifens entnehmen (vgl. Bild unten). Auf wenigstens einer Seite Ihres Reifens muss sich die DOT-Nummer (grüner Pfeil) befinden. Am Ende dieser Angabe befindet sich in einem kleinen ovalen Fenster eine Zahl (roter Pfeil).
Bis zum Jahr 2000 war dies eine 3-stellige Zahl, ab dem Jahr 2000 ist diese Zahl vierstellig. Die ersten beiden Ziffern dieser Zahl geben die Herstellungswoche an, die letzte Ziffer (ab dem Jahr 2000 die letzten beiden Ziffern) das Herstellungsjahr.

Auf dem Bild links ist beispielsweise die Zahl 0900 zu erkennen. Dies bedeutet, dass der Reifen in der 9. Woche des Jahres 2000 hergestellt wurde.


Ein Reifen, passend zur Saison: Sommer- /Winterreifen (M+S-Reifen), Ganzjahresreifen

Winterreifen sind an der Angabe 'M+S' oder ähnlichen Abkürzungen erkennbar. Das Profil und die Gummimischung eines Winterreifens unterscheidet sich von der eines Sommerreifens und ist den Besonderheiten der kalten Jahreszeit angepasst. Winterreifen sollten montiert werden, wenn die Temperaturen deutlich zurück gehen, im allgemeinen ab Mitte Oktober.
Bei M+S-Reifen kann der Geschwindigkeitsindex des Reifens niedriger sein als in den Fahrzeugpapieren eingetragen. Mit einem solchen Reifen darf die für den M+S-Reifen zulässige Höchstgeschwindigkeit nicht überschritten werden. Darauf muss mit einem deutlich sichtbaren Aufkleber im Sichtfeld des Fahrers hingewiesen werden.

Ob Ganzjahresreifen oder Winterreifen in der kalten Jahreszeit die bessere Wahl ist, hängt von der ganz individuellen Fahrzeugnutzung ab. Wenn das Fahrzeug nur gelegentlich mit winterlichen Verhältnissen in Berührung kommt, kann ein Ganzjahresreifen die richtige Wahl sein. Grundsätzlich kann man jedoch davon ausgehen, dass Winterreifen mit winterlichen Straßenverhältnissen, insbesondere Schnee besser klar kommen als Ganzjahresreifen.

Ein Rad muss abgedeckt sein

Die Räder von Kraftfahrzeugen und ihren Anhängern müssen mit hinreichend wirkenden Abdeckungen (Kotflügel, Schmutzfänger oder Radeinbauten) versehen sein (§36a StVZO)

Also euch allen MG/Rover Fahrern immer genug Aspahlt unterm Reifen und allzeit unfallfreie Fahrt
(Quelle: Auto und Verkehr )


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